Sie ist nicht nur eine erfolgreiche Sängerin, sondern auch das Lacoste-Touch-of-Pink-Gesicht 2005: Natasha Thomas. Touch-of-Pink erlangte am 29. April bei den FiFi-Awards 2005 (der „Oscar“ der Parfumbranche) gleich zwei Auszeichnungen, einmal als „Bestes Damen-Parfum einer Neuheit Pret-à-porter“ und zum anderen den Publikumspreis als „Bestes Damen-Parfum“. Am Samstag nach der Verleihung des FiFi-Awards in Berlin traf hallo-Sonntag-Redakteur Clemens Niehaus Natasha Thomas zu einem Interview. Die sympathische Dänin brachte auch einen Gast mit - ihren drei Monate alten Yorkshire „Jada“.
Foto: Clemens Niehaus
Hallo Sonntag: Hallo Natasha, erst einmal „Herzlichen Glückwunsch“ zum Erfolg von Touch of Pink. Wie lange hast Du denn gestern gefeiert?
Natasha: Oooch, nicht sehr lange. Bis zwei.
Hallo Sonntag: Deine Managerin hat erzählt, dass Du gestern minutenlang im Blitzlichtgewitter der Fotografen gestanden hast. Wie fühlst Du Dich dabei?
Natasha: Ja stimmt. Das war echt überwältigend. Da waren eine Menge Fotografen, die alle ziemlich laut gerufen haben „schau hierhin, schau hierhin“. Aber das war cool.
Hallo Sonntag: Wie bist du eigentlich an den Lacoste-Job gekommen?
Natasha: Sie suchten ein Mädchen, das zwar kein Model war, aber schon Erfahrungen hatte mit der Kamera. Ich wurde vorgeschlagen und bin dann nach Paris gefahren, wo es ein Casting gab. Und die mochten mich und so hab ich den Job bekommen.
Hallo Sonntag: Und, gefällt dir der Job?
Natasha: Ja, er ist so ganz anders als zu singen und aufzutreten. Aber es ist eine lustige Erfahrung. Nicht nur harte Arbeit sondern auch Spaß.
Hallo Sonntag: Du wohnst jetzt in Berlin, oder?
Natasha: Ja, seit Januar.
Hallo Sonntag: Und, vermisst Du deine Familie?
Natasha: Ja, klar. Ich habe mein Zuhause nicht vermisst, als ich immer unterwegs war, aber noch zuhause gewohnt habe. Aber jetzt, wo ich nicht mehr zurückkomme, vermisse ich es doch. Aber das ist schon ok.
Hallo Sonntag: Besuchen sie Dich wenigstens?
Natasha: Meine Mutter war schon zweimal hier, mein Vater kommt mich demnächst besuchen.
Hallo Sonntag: Und, was sagen sie dazu, dass ihre „kleine“ Tochter jetzt in der großen Stadt lebt?
Natasha: Ich glaube, sie haben ein wenig Angst. Aber sie kennen mich und die Leute um mich herum. Aber natürlich hätten sie mich lieber in Dänemark.
Hallo Sonntag: Wie ging das, ständig wegen der Musik von Dänemark nach Deutschland zu kommen?
Natasha: Meist gibt es ein Jahr Arbeit ohne Pause, dann gibt es einige Monate Ruhe, wo nichts los ist. Jetzt setzt sich alles wieder in Bewegung. Ich nehme gerade hier in Berlin mein neues Album auf.
Hallo Sonntag: Wenn du mal Freizeit hast, wie sieht so ein Natasha-Thomas-Tag aus?
Natasha: Ich bleibe meist zu Hause, fülle meinen Kühlschrank wieder auf, spiele mit meinem Hund und sehe Fern.
Hallo Sonntag: Ich komme aus Hannover. Und Du hast dort mal ein Video („Save your Kisses for me“ Anm. d. Red.) gedreht. Magst Du die Stadt?
Natasha: Ich mag Hannover sehr. Das war meine beste Video-Erfahrung.
Hallo Sonntag: In wie fern?
Natasha: Die Leute waren sehr freundlich, ich mag die Stadt, das Wetter war schön und wir hatten nicht soviel Stress und eine tolle Location. Danach ging es nach Paris, das war schon anders.
Hallo Sonntag: Erinnerst Du Dich an die erste CD, die Du gekauft hast?
Natasha: Ich glaube, das war Take That, eine ihrer ersten Alben.
Hallo Sonntag: Und deine letzte?
Natasha: War von Mario, einem amerikanischen Künstler.
Hallo Sonntag: Die Promotionarbeit, ist das für Dich harte Arbeit oder eher Spaß, oder eine Mischung aus beidem?
Natasha: Es ist schon harte Arbeit, wenn man auf Reisen ist, im Flughafen wartet oder mit dem Auto unterwegs ist. Aber dann die Fans zu treffen, Interviews zu geben, ist schon schön.
Hallo Sonntag: Wenn die Fans so auf dich zu stürmen, und schreien, ist das nicht etwas beängstigend?
Natasha: Nee, meist ist das ok. Einige kenne ich auch schon, die kommen zu allen meinen Shows. Etwas anderes ist es, wenn die Jungen auf mich zu stürmen und einen Kuss wollen. Aber Angst habe ich eigentlich nicht.
Hallo Sonntag: Was ist anstrengender, die Promotionarbeit für Deine Musik oder für Lacoste?
Natasha: Das hängt davon ab. Ich promote Touch of Pink seit fast einem Jahr und bin in zahlreichen Ländern gewesen, mache dort eine Show und treffe Leute. Wenn ich eine neue Single promote, bin ich drei Wochen nonstop unterwegs, bin bei Radiosendern und so.
Hallo Sonntag: Nur in Deutschland oder auch Europa?
Natasha: Meist in Deutschland, aber jetzt auch in Japan. Dort habe ich eine Radioshow gemacht und die Japaner mögen mich. Sonst aber auch in Europa.
Hallo Sonntag: Siehst Du was von den Städten, wo du bist, oder kommst du nur hin, machst die Show und bist wieder weg?
Natasha: Viel sehen wir natürlich nicht. Manche Sachen sehe ich mir aber doch an, wie die Akropolis in Athen zum Beispiel.
Hallo Sonntag: Hast Du Einfluss auf die Wahl eines Videodrehortes?
Natasha: Mittlerweile schon. In der Vergangenheit, als ich noch ganz jung war, haben mir Manager und andere Leute immer gesagt, was ich tun sollte, jetzt bin ich älter und meine jetzige Managerin vertritt mich da schon besser. Aber wenn es ins Budget passt, kann ich schon sagen, wo ich gerne drehen möchte.
Welche drei Personen würdest Du mit auf eine Insel nehmen?
Natasha: Meine Mom, meine Managerin und meine Hund, obwohl er eigentlich keine Person ist.
Hallo Sonntag: Liest Du eigentlich?
Natasha: Nicht so viel, wie meine Mutter gerne hätte. Sie hat immer viel gelesen und wollte, dass ich es auch mache. Aber ich sehe lieber TV oder gehe ins Kino.
Hallo Sonntag: Hast Du einen Lieblingsfilm?
Natasha: Das hängt etwas von meiner Stimmung ab. Ich mag gerne Comedy. Ich mag „Hitch“, mit Will Smith und auch Filme wie „The Sixth Sense“.
Hallo Sonntag: Keine Action-Filme?
Natasha: Nee nicht so. Ich mag keine explodierenden Autos, Feuer und so. Ich mag Drama, Thriller und Comedy.
Hallo Sonntag: Ist Touch of Pink eigentlich auch Dein Lieblingsparfüm?
Natasha: Natürlich. Aber ich habe auch andere, die ich je nach Stimmung verwende.